Am Nachmittag des 22. März wurde die Feuerwehr Himberg zu einer Wohnhausanlage gegenüber dem Feuerwehrhaus alarmiert. Grund war ein massives Kanalgebrechen, wodurch große Teile der Tiefgarage, mehrere Kellerabteile sowie das Stiegenhaus überflutet wurden. In weiterer Folge kam es auch zum Ausfall eines Aufzugs.
Für einen Bewohner im Rollstuhl stellte dies eine besondere Herausforderung dar, da er seine Wohnung in einem oberen Stockwerk nicht mehr selbstständig erreichen konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Himberg unterstützten rasch und führten eine Tragehilfe über das Stiegenhaus durch, um den Betroffenen sicher in seine Wohnung zu bringen.
Zusätzlich wurde der Rollstuhl vor Ort gründlich gereinigt und desinfiziert, um eine Verschleppung von Fäkalien in den Wohnbereich zu verhindern. Nach den ersten technischen Sicherungsmaßnahmen und der Unterstützung des Bewohners wurden die weiteren Arbeiten an die zuständige Hausverwaltung und Fachfirmen übergeben.
Auch bei Einsätzen, die auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, zeigt sich, wie rasch kleine Ursachen große Auswirkungen auf den Alltag einzelner Menschen haben können. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen rasch, professionell und unbürokratisch Hilfe zu leisten.
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© Feuerwehr Himberg