Vergangenen Samstag unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Himberg mit der in Himberg stationierten Bezirksdrohnengruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos Bruck an der Leitha die örtlich eingesetzten Feuerwehren bei einem Großfeldbrand im Gemeindegebiet Mannswörth.
Bericht des Bezirksfeuerwehrkommandos Bruck/Leitha:
Am Samstag, dem 27. Juni 2026, kam es infolge der anhaltenden Hitzeperiode und der extremen Trockenheit zu einem großflächigen Feldbrand im Gemeindegebiet Mannswörth. Das Feuer brach parallel zur Bundesstraße B10 sowie zum Flughafen Wien aus und breitete sich aufgrund der Witterungsverhältnisse innerhalb kürzester Zeit auf weite Teile der Felder und angrenzende Windschutzgürtel aus.
Kurz vor 13:00 Uhr alarmierte die Landeswarnzentrale zunächst die Feuerwehren Mannswörth, Schwechat und Schwadorf zu einem Vegetationsbrand. Nach der ersten Lageerkundung und den eingeleiteten Löschmaßnahmen wurde rasch klar, dass aufgrund der dynamischen Brandausbreitung umfangreiche Unterstützung erforderlich war. Um 13:15 Uhr wurde daher auch die Bezirksdrohnengruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos Bruck an der Leitha, welche bei der Feuerwehr Himberg stationiert ist, zur Einsatzstelle nachalarmiert. Parallel dazu wurden die Feuerwehren Rannersdorf, Kledering, Fischamend, Rauchenwarth, Ebergassing sowie die Betriebsfeuerwehr Flughafen Wien zur Unterstützung angefordert.
Die Aufgabe der Drohnengruppe bestand darin, die Einsatzleitung mit einem aktuellen Lagebild aus der Luft zu unterstützen und das gesamte Schadensgebiet zu erkunden. Aufgrund der behördlich festgelegten Flugverbotszone rund um den Flughafen Wien sowie der derzeit noch ausständigen Betriebsbewilligung durch die Austro Control war jedoch kein direkter Überflug des Brandgebietes möglich. Dadurch konnten die Drohnen nicht für die gezielte Suche nach Glutnestern oder Hotspots eingesetzt werden. Trotz dieser Einschränkungen lieferten die Luftaufnahmen wertvolle Informationen über das Ausmaß des Brandes und unterstützten die Einsatzleitung bei der Koordination der umfangreichen Löschmaßnahmen.
Insgesamt standen rund 35 Hektar Feldfläche sowie zwei mehrere hundert Meter lange Windschutzgürtel in Flammen. Erst durch das koordinierte Zusammenwirken der zahlreichen eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Vegetationsbrandes verhindert werden.
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